Stillzeit – wie kann man sich das Nachtstillen erleichtern?

Stillzeit – wie kann man sich das Nachtstillen erleichtern?

Das Stillen der Kinder ist ein sehr populäres und oft kontroverses Thema, das von vielen Spezialisten erörtert wird.

Das Stillen der Kinder ist ein sehr populäres und oft kontroverses Thema, das von vielen Spezialisten erörtert wird. Es ist bekannt, dass die Muttermilch viele wertvolle Bestandteile enthält, die einen positiven Einfluss auf die Entwicklung des Babys haben, seine Immunität stärken, wenn auch moderne modifizierte Milcharten nicht nur ungefährlich sind, sondern auch viele Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Unabhängig davon, welche Entscheidung Sie treffen, werden Sie sich ganz bestimmt überlegen, wie Sie sich die Fütterung des Kleinen zur Nachtzeit erleichtern können.

Kontaktbedarf

In den ersten Lebensmonaten ist das Stillen des Babys sehr intensiv, das ist die einzige Nahrung, die das Kleine zu sich nimmt. Das Stillen muss regelmäßig erfolgen, sowohl zur Tages- als auch zur Nachtzeit. Dann, wenn das Kleine schon 9-12 Monate alt ist, wird es von der Mutter einmal, höchstens zweimal, täglich mit Milch gefüttert. Das Kind erweitert seine Geschmackserfahrungen z.B. um Karotten oder Äpfel. Der Bedarf des Kindes an engem Kontakt mit der Mutter muss nicht unbedingt bedeuten, dass es Hunger hat, obwohl der Bedarf oft mit Weinen signalisiert wird. Bedenken Sie, dass sich das Kind beruhigt, wenn es die Wärme und den Herzschlag der Mutter fühlt. Die einzige für das Kind verfügbare Methode, es kenntlich zu machen, kann von der Mutter mit Hunger verwechselt werden. Ein wesentlicher Unterschied zwischen natürlicher und modifizierter Milch ist der Kaloriengehalt. Die Kinder sind satter und schlafen länger, wenn sie mit modifizierter Milch ernährt werden. Das Kind muss aufmerksam beobachtet werden, damit es nicht allzu schnell zunimmt.

Stillen zur Nachtzeit

Während das Stillen des Kindes zur Tageszeit eher unproblematisch ist, insbesondere wenn das Kleine schon seine regulären Esszeiten hat, sind doch die Nächte in den ersten Lebensmonaten des Kindes für die Eltern schwer. Ungeachtet dessen, ob die Mutter das Kind an ihrer Brust ernährt oder eine Mischung aus modifizierter Milch zubereitet. Aufstehen in der Nacht, Herausnehmen des Kindes aus dem Bett, Ernähren, in den Schlaf wiegen und es wieder ins Bett legen – diese Tätigkeiten sind schwer und oft anstrengend für eine junge Mama. Deshalb entscheiden sich viele junge Mütter, mit dem Kind zusammen zu schlafen, um sich das Nachtstillen zu erleichtern. Eine solche Wahl bewirkt, dass die Mutter in der Nacht nicht aufstehen muss, um das Neugeborene zu stillen. Nicht alle sind sich darüber einig, dass diese Lösung ungefährlich ist. Es wäre deshalb zu überlegen, das Kind eher nicht ins Elternbett zu legen, sondern ein Beistellbett zu kaufen, das neben dem Elternbett aufgestellt wird. Dank dessen behält das Kleine seinen Raum, und die Mutter muss nachts nicht aufstehen, um es zu stillen. Diese Lösung wird von vielen jungen Eltern als eine große Erleichterung angesehen, wenn ein neues Familienmitglied zur Welt kommt.

Nicht nur das Stillen

Das Schlafen nah der Mama erleichtert nicht nur das Stillen. Es ist sehr wichtig für das Kleine, denn es baut Nähe auf und gewährleistet das Sicherheitsgefühl. Wir dürfen nicht vergessen, dass sich der Schlafrhythmus des Kindes in den ersten Lebenswochen von dem der Erwachsenen erheblich unterscheidet. Kinder wachen leichter auf, was damit zusammenhängt, dass ein erheblicher Teil ihrer Schlafzeit (Schlafforscher behaupten, dass es sogar 80% sind) auf die Aktivschlafphase entfällt, die REM genannt wird. In dieser Zeit ist das Gehirn des Kindes sehr aktiv und reagiert im Zusammenhang damit stärker auf die Reize, die von außen kommen. Es wird auch beobachtet, dass das Gefühl der Nähe zu den Eltern die richtige Funktion der Neurotransmitter ermöglicht. Demzufolge erlaubt das gemeinsame Schlafen die richtige Entwicklung des Nervensystems. Dank der Nähe bleibt Serotonin (für Stimmung verantwortlich), Dopamin (für Bewegungsgewandheit und Glücksgefühle verantwortlich), Noradrenalin (verantwortlich für Energie) und Acetylcholin (verantwortlich für das Gedächtnis) auf einem richtigen Niveau.

23.10.2018