Aktive Eltern – Wie sollte man sich durch einen Kinderwagen nicht beengen lassen?

Aktive Eltern – Wie sollte man sich durch einen Kinderwagen nicht beengen lassen?

Immer mehr Leute entscheiden sich für eine aktivere Lebensweise.

Die wichtigsten Vorteile der Babytragen

Alle Eltern sind imstande, zumindest einige Orte zu nennen, wo das Schieben eines Kinderwagens mit Kind schwer oder geradezu unmöglich ist. Für die Mamas sind hohe Treppen ein großes Hindernis. Die Papas wiederum werden durch die Kinderwagen besonders bei Einkaufsbummeln gestört. Es stellt sich heraus, dass eine Babytrage diese sowie einige andere Probleme im Zusammenhang mit der Einschränkung der Bewegungsfreiheit lösen kann.

Erstens, wenn wir uns für eine Babytrage entschieden haben, bleiben unsere Hände frei. Wir können uns um unser Kleines kümmern und gleichzeitig einen Einkaufskorb tragen, Kaffee trinken oder sogar den Hund ausführen.

Zweitens, eine Babytrage bewährt sich hervorragend auf Spaziergängen und Ausflügen, auch bei Bergwanderungen. Wer sagt, dass wir auf unsere Leidenschaften verzichten müssen, wenn ein neues Familienmitglied zur Welt kommt? Das Reisen mit unserem Kleinen ist außergewöhnlich angenehm – vorausgesetzt, dass wir entsprechend ausgestattet sind. Obwohl Gebirgswanderwege nicht immer sehr steil sind, scheint doch das Schieben eines Kinderwagens darauf eine große Herausforderung zu sein, die hauptsächlich Aufregung und Stress hervorruft. Tun wir das weder uns noch unserem Nachwuchs an. Für das Baby ist schon das Hinausfahren selbst ein großes Erlebnis.

Drittens, die Kinder fühlen sich oft in einer Babytrage sicherer und komfortabler als in einem KInderwagen. Sie sind dann sehr nah an einem Elternteil und fühlen seinen Herzschlag. Darüber hinaus nimmt das Kind in einer Babytrage eine Froschstellung an, es hat weit gespreizte Beine. Das unterstützt die richtige Ausbildung der Hüftgelenke.

Babytragen – worauf achten?

Obwohl die Babytragen viele Vorteile haben, erfordert das Aussuchen eines entsprechenden Modells viel Zeit. Der Kauf eines zu steifen oder zu engen Modells kann zu einer Fehlentwicklung des Kleinen beitragen (mit schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen im erwachsenen Leben).

Vergessen Sie auch nicht, den kleinen Menschen immer rückwärts zur Gehrichtung gerichtet zu tragen. Das Hineinsetzen des Kindes vorwärts zur Gehrichtung verursacht das übermäßige Aufrichten des Rückens und das Fehlen der richtigen Kopfstütze. Es ist zu vermeiden, insbesondere bei Neugeborenen. Die neugeborenen Kinder haben eine niedrige Spannung im Rücken- und Halsmuskelbereich.

Das Tragen des Nachwuchses nach vorne gerichtet kann auch die so genannte Überreizung verursachen. Das Kleine ist dem Lärm und der Sicht auf die umgebende Menschenmenge ausgesetzt. Das kann Beunruhigungsgefühle hervorrufen. Manche Kinder, die viele Reize zugleich erfahren, werden schnell müde, weil sie es noch nicht vermögen, alle Informationen und Erscheinungen, die sie von ihrer Umgebung wahrnehmen, zu filtern.

Ist ein Kinderwagen immer noch nötig?

Immer öfter entscheiden sich die Eltern für ein „kinderwagenloses” Leben. Es liegt auf der Hand, dass der Kauf einer Babytrage uns helfen kann, aktiv zu bleiben. Es bedeutet aber nicht, dass wir vollständig auf den Kinderwagen verzichten müssen. In vielen Fällen ist er doch unersetzlich. Er kann sehr brauchbar sein, wenn wir z.B. mehr Sachen mitnehmen müssen als üblich. Es ist bedeutend leichter, sie in die mit dem Wagen integrierte Tasche zu stecken als in einen anderen Koffer.

Viel kann von unseren Präferenzen abhängen. Eine Babytrage erlaubt, die Wirbelsäule zu entlasten, was für die Eltern wesentlich ist, die mit gesundheitlichen Problemen ringen müssen. Viele auf dem Markt erhältlichen Modelle lassen sich gut an unseren Körper anpassen. Mit solch einer Babytrage erleichtern wir uns nicht nur das Hinausgehen, sondern auch die Fütterung oder Betreuung vom älteren Nachwuchs. Trotzdem zählt der Kinderwagen zur Grundsäuglingsausstattung.

23.10.2018